
„Obstwiesenpflegeverein Pyrmonter Bergdörfer“ ist ein langer Name, und wir haben auch viel vor.
Als Pyrmonter Bergdörfer werden die fünf Ortschaften Kleinenberg, Neersen, Eichenborn, Baarsen und Großenberg bezeichnet. Die Landschaft hier ist geprägt von Äckern, Waldstücken und kleinen Streuobstwiesen: oft verbuscht, oft in Hanglage. Vor gut sieben Jahren haben wir mit fünf Skudden angefangen zu beweiden. Heute betreuen wir ehrenamtlich mehr als fünf Hektar Obstland mit rund 50 Schafen und Ziegen, dazu einem alten Deutz D270.
Flankiert von der Interessengemeinschaft Kleinenberg und Eichenborn sowie dem NABU Bad Pyrmont haben wir uns im Herbst 2025 zum Verein zusammengetan. Seit Februar 2026 sind wir als gemeinnützig anerkannt.
Unser Kernziel
Wir wollen die Biotopflächen in den Pyrmonter Bergdörfern erhalten und erweitern: pflegen, entwickeln, aufwerten, damit die Vielfalt der wildlebenden und der domestizierten Tier- und Pflanzenarten hier langfristig bestehen bleibt. Und weil so eine Wiese nie nur eine Wiese ist, gehört der Zusammenhalt im Dorf für uns mit dazu.
Was wir fördern
- Naturschutz und Landschaftspflege: Biotope pflegen, Streuobstwiesen freistellen, Hänge offen halten. Dazu Umwelt- und Klimaschutz.
- Heimat und Dorf: Heimatpflege, Heimatkunde und ein Ortsbild, das man gern anschaut.
- Alte Rassen, alte Sorten: Skudden und Obstbäume, die es sonst kaum noch gibt. Tier- und Pflanzenzucht gehören für uns zusammen.
- Naturpädagogik: Wissen weitergeben, an Kinder wie an Erwachsene. Wer einmal selbst gesenst hat, sieht eine Wiese danach anders an.
Wie wir das machen
- Flächen sichern und entwickeln. Biotoppflege im Einvernehmen mit Eigentümer:innen, Pächter:innen und Behörden, gesichert durch Pacht, Erwerb oder vertragliche Regelungen, damit die Pflege auch in zwanzig Jahren noch läuft.
- Draußen lernen. Schafschur, Obsternte, Nistkästenbau, Sensenkurse. Die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen und örtlichen Initiativen ist dabei ausdrücklich erwünscht.
- Beraten. Naturschutzfachliche Einzelberatung für Eigentümer:innen, Pächter:innen und Landwirt:innen.
- Regional wirtschaften. Nachhaltige Wirtschaftskreisläufe und die lokale Vermarktung von Erzeugnissen aus Naturschutz- und Grenzertragsflächen.
- Vernetzen und informieren. Zusammenarbeit mit Initiativen, die dasselbe wollen, dazu Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit zu Natur-, Arten- und Landschaftsschutz.
Was als Nächstes kommt
Für unsere Veranstaltungen wollen wir künftig neben den Freiflächen auch das ehemalige Schützenhaus in Eichenborn nutzen, das allerdings erst noch renoviert werden muss. Das alles braucht zu Beginn viele helfende Hände, eine gute Absicherung, Struktur und ein bisschen Werbung.
Auf geht es!
Entwurfsfassung, zusammengestellt aus dem Homepage-Arbeitsdokument und §3/§4 der Satzung. Bitte gegenlesen und ergänzen.

